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Einwandern in die USA

Die USA müssen bereits seit rund zweihundert Jahren als Einwanderungsland bezeichnet werden.
Die stärksten Einwandererströme erreichten Nordamerika am Ende des 19. Jahrhunderts und diese ebbten erst langsam in der Mitte des 20. Jahrhunderts ab. Die meisten der ersten Einwanderer stammten aus England und den anderen Teilen des heutigen Großbritannien.

Einwanderer hatten die unterschiedlichsten Gründe, warum sie von zuhause auswandern wollten: religiöse oder politische Verfolgung oder auch die Vorstellung, einen Staat nach den eigenen Idealen aufzubauen. Die Aussicht auf eine neue Existenz und mehr Wohlstand war sicherlich eines der häufigsten Motive für die Immigration.

Dann gibt es natürlich noch die Abenteuerlustigen, die einfach nur etwas Neues entdecken und erleben wollten – so entstand das, was wir heute oft auch die „Neue Welt“ nennen. Die neue Welt wurde zuerst von englischsprachigen Europäern erobert, mit der Zeit wurden jedoch immer mehr Menschen aus anderen europäischen Ländern in den Vereinigten Staaten ansässig. 1970 ließ sich feststellen, dass der Anteil der deutschen Auswanderer inzwischen der größte geworden war. Italienische Einwanderer folgten in der Anzahl noch vor den Einwanderern aus Großbritannien, wobei Irland nahezu auf gleicher Höhe steht.

Bis heute ist Nordamerika eines der begehrtesten Auswanderungsziele für viele Menschen der gesamten Welt, aber vor allem aus Europa. Um die großen Einwanderungswellen einzudämmen, wurden bereits vor hundert Jahren Gesetze und Quoten eingerichtet. Zulässige Einwandererzahlen wurden 1924 verabschiedet, die sich nach den jeweiligen Ländern unterschieden. Später richtete sich die Immigrationsquote danach, wer zuerst die Anträge stellte und die Berufsausbildung war ein wichtiges Kriterium für die Einreisebewilligung. Vor dreißig Jahren wurde eine allgemeingültige Immigrationsobergrenze festgelegt, unabhängig von den Herkunftsländern.



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